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Archive for Februar 2015

Heute also eine Zugreise. Dass ich heute fahren würde, war schon lange klar, so seit Oktober, weil mein lieber Bundesbruder Frank da zu seiner Geburtstagsfeier geladen hatte. Und so habe ich schon vor Monaten ein Ticket Richtung Taunus gebucht, über Frankfurt eben, und das war soweit auch alles gut.

Und dann fiel mir die tage auf, dass ja heute meine lieben Preußen beim SV Wehen-Wiesbaden spielen, und ich dachte mir, wenn ich sowieso schon in der gegend herumturne, müsste man das doch kombinieren können. Gesagt, getan, neue Fahrkarte gekauft, mit ausführlichem Zwischenhalt in Wiesbaden. Kostete auch gar nicht so viel, wenn man bedenkt, dass ich erst drei Tage vorher gebucht habe. Die alte Fahrkarte habe ich nicht zurückgegeben, denn Stornogebühren und Neubuchung der Rückfahrt hätten mehr gekostet, als sie einfach so zu lassen und die Rückfhrt zu benutzen.

Und nun sitze ich ICE, schon kurz vor Mainz, im Mittelrheintal, genieße die Sonne, surfe ein wenig im Netz (Hotspotflat ist was Tolles) und freue mich auf das Fußballspiel und die feier heute abend. Wobei das Fußballspiel auch weniger lustig sein könnte, wenn man bedenkt, wie Preußen sich auswärts meist schlägt. Andererseits haben sie beim letzten Ausswärtsspiel, bei dem ich war (Hinspiel beim VfB Stuttgart II) deutlich mit 3:0 gewonnen, und das war ach mein Tipp. ich habe denselben Tipp für heute wieder abgegeben, vielleicht hilft es.

Am Donnerstag ist mir übrigens auch aufgefallen, was mir wirklich fehlt ohne Smartphone: Die Kamera. ich habe keine weitere Kamera und kann derzeit keine Fotos mehr machen. Vielleicht borge ich mir mal die alte Digicam von Mutter aus – das war meine, bis ich sie nicht mehr zu brauchen glaubte und sie ihr überlassen habe.

Und natürlich wird das heute die eine wesentliche Gelegenheit in der Fastenzeit, bei der mein Alkoholvorsatz ernsthaft auf die Probe gestellt wird, denn beim Fußball und bei Geburtstagsfeiern pflege ich noormalerweise das eine oder andere Bier zu trinken (oder beide). Ich bleibe tapfer.

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Bloody Friday

Puh, das war eine anstrengende Woche. Irgendwie war ich nur am Arbeiten, zumindest die ersten drei Tage, danach weniger. Montag langer Schultag, dann Chor; Dienstag Termin in Rheydt, dann etwas Schule, heimgefahren, an den Schreibtisch gesetzt und bis halb elf gearbeitet (brrrr…). Mittwoch wieder bis halb neun gearbeitet, aber doch eher, um den Donnerstag freizuschaufeln für eine Verabredung. Jetzt ist es Freitag, und die Woche schien wie im Flug zu vergehen.

Dafür habe ich mir dann heute beim Zubereiten des Abendessens kräftig in den Finger geschnitten, das heißt, ich habe mir ein großes Küchenmesser ungebremst in den Daumen gehauen (und wenn jemand Geschichten mit Blut nicht abkann, ist dies der Moment, mit dem Lesen aufzuhören. (mehr …)

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Karneval ist vorbei, die Fastenzeit hat begonnen. Ich habe drei Dinge ausgewählt, auf die ich verzichte, aber das mit den größten Auswirkungen auf mein Leben dürfte das Smartphone sein. Ich habe mein Galaxy jetzt seit fast zweieinhalb Jahren, und ich habe festgestellt, dass ich mich immer mehr darauf verlasse, immer online sein zu können. Sei es bei Radtouren oder in fremden Städten, wenn mir die Karte gerade nicht weiterhilft; sei es unterwegs im Zug, wo das Handy eine schnelle Möglichkeit der Unterhaltung bietet (meistens TVTropes, ohnehin ein Zeitfresser sondergleichen); sei es zuhause auf der Couch, wobei das dank des neuen Laptops (der auch als Tablet fungiert) schon besser geworden ist; sei es im Supermarkt, wenn ich das Handy zum schnellen Preisvergleich nutzen kann. (mehr …)

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Damit wären dann die nächsten Fernsehabende klar. Siehe auch meinen Eintrag vom Januar hier.

Game of Thrones - Season 4

Game of Thrones – Season 4

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Fastenzeit

Karneval ist fast vorbei – ich habe nicht viel gemacht, nur den Sonntag in Köln Brück mit dem Spielmannszug Lüdinghausen. Und heute wird noch der Umzug in Mönchengladbach vor meiner Haustür langziehen, den werde ich mir zumindest anschauen (und vielleicht bekomme ich ja noch spontan Lust, mich in die Menge zu stürzen). Aber morgen ist es definitiv vorbei, und die Fastenzeit steht an.

Ich habe irgendwo gelesen, dass sich viele Menschen vornehmen, in der Fastenzeit auf etwas zu verzichten, und auch ich will es so halten. Für dieses Jahr habe ich mir drei Dinge ausgewählt, die ich weglassen will (und zwar auch Sonntags – die Sonntage zählen wohl nicht zu den eigentlichen Fastentagen, aber es wäre mir zu blöde, dann am Sonntag alles wieder zurückzufahren). Zwei davon sind nicht neu, eines dürfte eine neue Erfahrung werden, gewissermaßen. Und alle drei dürften mir gut tun.

  1. Alkohol: Der Verzicht auf Alkohol in der Fastenzeit ist für mich schon normal, und ehrlich gesagt auch nicht besonders schwierig. All zu viele Gelegenheiten gibt es eh nicht in dieser Zeit, und ich trinke ohnehin nicht oft – aber es tut auf jeden Fall gut und ist gesund, also nutze ich die Fastenzeit als gute Gelegenheit.
  2. Facebook: Bis Ostern werde ich Facebook den Rücken kehren. Auch so etwas habe ich schon gemacht, abseits der Fastenzeit. Ich habe aber festgestellt, dass ich viel zu viel Zeit mit FB verbringe, also nutze ich auch hier die Gelegenheit, mich wieder etwas zu entwöhnen. Und im Gegensatz zu meiner letzten Facebook-Pause gilt das diesmal auch für den dienstlichen Gebrauch – sprich: Ich entferne das Lesezeichen, speere die Seite und bin raus. Nur dieses Blog wird weiterposten, weil es automatisch verbunden ist, aber das geht in Ordnung.
  3. Smartphone: Seit zweieinhalb Jahren besitze ich nun ein Smartphone mit Internetzugang, und ich habe festgestellt, dass ich es zuviel in der Hand habe. Geradezu ärgerlich finde ich es, wenn ich mich irgendwie nicht fernhalten kann von dem Gerät. Ich möchte wieder mehr Bücher lesen, Zeit sinnvoller verbringen, als auf einen kleinen Bildschirm zu starren. Daher wird mein Galaxy für die nächsten sechs Wochen eingemottet und abgeschaltet. Telefonisch werde ich weiterhin erreichbar sein – die SIM-Karte kommt in mein Ersatzhandy.

Ich freue mich auf diese Zeit. Ich verspreche mir mehr Ruhe außen und innen; vielleicht werde ich mehr Zeit im Gebet verbringen – das passt zu dieser Zeit und es passt zu meinem jetzigen Weg, der mich langsam zu Gott zurückführt. Wer von meinen Freunden mich erreichen will, kann dies, wie gesagt, weiterhin per Telefon, oder E-Mail tun, oder über andere Programme und Wege, die der PC anbietet. Ich bin nicht aus der Welt, ich konzentriere mich nur etwas mehr aufs Offline-Leben.

Ich werde hier sicher hin und wieder über meine Erfahrungen berichten. Und ich hoffe, dass ich insgesamt lerne, besser ohne diese Dinge auszukommen.

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Tag der Wahrheit

Heute ist es soweit – mein erstes Chorkonzert! Ich fühle mich gut, und der Arbeitstag ist kurz, also müßte das gut klappen. Dabei habe ich die Generalprobe nicht einmal mitgemacht, weil ich gestern krank war. War wohl doch zu kalt im Stadion am Sonntag. Egal, ich habe mich gestern gepflegt, viel Ingwertee mit Honig getrunken und auf Besserung gehofft, und die kam glücklicherweise auch.

Und jetzt sitze ich am Schreibtisch, bereite Unterricht für morgen und Donnerstag vor, schlürfe noch einen Ingwertee und fühle mich gut. Alle Ampeln auf grün, würde ich sagen. Ich wünsche meinen Lesern einen guten Tag und eine gute Woche. Drüclt uns die Daumen für heute abend!

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