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Archive for September 2009

Lernen

Und wenn ich lerne
Bin ich am Kerne
Des Pudels angekommen

Um nicht vom Lernen
Sich zu entfernen
Sei niemand ausgenommen

Denn wenn ich gerne
Mit andren lerne
Hab ich gleich angefangen

Und weil ich lerne
Sind doch die Sterne
Für mich schon aufgegangen

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Schule

Für das Leben lernen wir
Eins mal eins plus drei ist vier
Ist das etwa unser Bier?

Lehrer ist der ew’ge Feind
Weiß nicht wen noch was er meint
Schüler aller Welt vereint!

Lesen schreiben rechnen auch
Von der Ahnung nicht den Hauch
Schlau werd ich bei Günter Jauch

Wissenstrichter auf den Kopf
Ach, wir sind ein bunter Topf
Pack den Nachbarn gleich beim Schopf

Strafarbeiten gibt es nicht
Erst am Ende kommt ein Licht
Schau dem Lernen ins Gesicht

Soll denn das schon alles sein?
Fördert nur die Schule mein
Können und mein Wissen? Nein!

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Sellerie

Sellerie
Grün
War noch nie
Wirklich kühn
Leben kaum
Ausreißen nie
Aus der Traum
Sellerie

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Surprise!

Just a few
Lines for you
For this date
Celebrate!

Nothing fancy at all
Just thought after the call
As a poet I should
Do what all poets would

So I wish you the best
For this day, and lest
This be boring, I’ll stop the ovations:
Congratulations!

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?

Kann ich kann ich kann ich
Kann ich das tun was ich will oder lassen
Bin ich wirklich frei um die Welt zu umfassen
Bin ich wirklich frei um zu lieben und hassen
Warum bin ich in dieser Welt

Will ich will ich will ich
Will ich was ich tue viel länger noch treiben
Bin ich stark genug um nicht davonzutreiben
Bin ich stark um weiterhin all das zu schreiben
Was mir nicht gleich wieder entfällt

Muß ich muß ich muß ich
Muß ich tun was die andren mir sagen zu machen
Bin ich jetzt bereit einfach drüber zu lachen
Bin ich jetzt bereit endlich mal aufzuwachen
Zu sehen die Wahrheit der Welt

Kann ich kann ich kann ich
Kann ich mehr als die Welt geschehen zu lassen
Bin ich nur ein Teil dieser treibenden Massen
Bin ich nur ein Rädchen, nur drehen und passen
Oder kann ich sein was sie anhält

?

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Die Wellen peitschen auf den Strand
Der Bund von Meer und Land

Das Land ist fruchtbar, es ist reich
Und grün und voll mit Kühen
Die tapfren Menschen hinterm Deich
Sie trotzten es mit Mühen
Dem Meere ab vor langer Zeit
Stolz mischt sich mit Bescheidenheit
Die Wellen peitschen auf den Strand
Der Bund von Meer und Land

Der Deich, er zieht sich hoch und lang
Entlang der ganzen Küste
Und manchmal ist den Menschen bang
Ach, wenn man doch nur wüßte
Wann wohl die nächste Sturmflut kommt
Doch wenn sie da ist, handelt prompt!
Die Wellen peitschen auf den Strand
Der Bund von Meer und Land

Ja, wenn das Meer den Deich umspült
Mit seiner ganzen Stärke
Man das Verderben kommen fühlt
So gehet rasch zu Werke
Da heißt es schuften, packt mit an
Ob alt, ob jung, ob Frau, ob Mann
Die Wellen peitschen auf den Strand
Der Bund von Meer und Land

Die Schafe weiden hinterm Deich
Auf diesem neuen Grunde
Sind eigen Meer und Land zugleich
Und blöken frohe Kunde
Da Gras ist frisch, das Gras ist grün
Wohlgetan ward’s von Menschen kühn
Die Wellen peitschen auf den Strand
Der Bund von Meer und Land

Die Muschel liegt vor mir im Sand
Die Hülle nur, die kahle
Ich nehme sie in meine Hand
Spür nun die rauhe Schale
Im Watt gelebt, vom Meer geformt
Und nie durch Menschenhand genormt
Die Wellen peitschen auf den Strand
Der Bund von Meer und Land

Am Fuß des Deiches stehe ich
Der Meeresgrund scheint trocken
Das Wasser fort, doch mag es mich
In eine Falle locken
Es ist gewichen nur ein Stück
Es nimmt das Watt und kehrt zurück
Die Wellen peitschen auf den Strand
Der Bund von Meer und Land

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