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Archive for Mai 2010

Nachher

Nach einem oder mehr Bier
Kommt es schon mal vor
Daß so mancher hier
Im Suff – der arme Tor –
Dinge tut, die im Allgemeinen
Nicht so angesehen sind
Im Großen und im Kleinen
Aber wen interessiert das?

Naja, am nächsten Tag
Kommt ein fleißiger Bundesbruder
Der eigentlich wohl putzen mag
Aber sieht, daß Schindluder
Getrieben wird im kühlen Keller
Wo wir fröhlich gewesen sind
Mancher trank langsamer, mancher schneller
Was tun, frage ich Dich, was?

Wenn das Chaos Einzug hält
Wenn das Bier zum Vergessen dient
Zum Vergessen der Scheiß Weit
Wenn dir der Teufel entgegen grient
Wenn du allerlei Sachen siehst
Die so gar nicht existieren
Wenn du mit der Gabel Monster aufspießt
Dann weißt du, es war zuviel

Verliere nie den Glauben
An dich und was du kannst
An der Kanne. Idioten! Schrauben
Sich Bier nach Bier in den fetten Wanst
Und halten sich für toll
Schließlich sind sie dicht und stieren
Vor sich hin. Sie sind breit, voll,
Erledigt, vorbei ist das Spiel

Einige schwankende Gestalten
Verlassen das gastliche Haus
Beugten sich den Gewalten
Die der Bierkonsum treibt heraus
Und so, und so, und so
Schaffen sie es eventuell
Und sind am Ende froh
Es geschafft zu haben

Immer nur saufen haben sie im Kopf
Studenten wohl, korporiert wahrscheinlich
Und ihren geschniegelten Schopf
Pflegen sie gern peinlich
Genau. Scheiß drauf, Freund!
Dafür sind wir individuell
Ist sowieso mehr wert. Meint
Ihr nicht? Gut, sollt’s eure Meinung haben

Will’s euch lassen
Das Revier
In den Gassen
Doch nicht hier
Denn im Keller
Gibt es Bier
Trinkt ihr schneller?
Dann bleibt hier!
Bleibt hier, ihr Banausen
Hier wollen wir hausen
Der Freude zur Stärkung, dem Kummer zum Trost
Na denn Prost!

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