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Damit wären dann die nächsten Fernsehabende klar. Siehe auch meinen Eintrag vom Januar hier.

Game of Thrones - Season 4

Game of Thrones – Season 4

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Fastenzeit

Karneval ist fast vorbei – ich habe nicht viel gemacht, nur den Sonntag in Köln Brück mit dem Spielmannszug Lüdinghausen. Und heute wird noch der Umzug in Mönchengladbach vor meiner Haustür langziehen, den werde ich mir zumindest anschauen (und vielleicht bekomme ich ja noch spontan Lust, mich in die Menge zu stürzen). Aber morgen ist es definitiv vorbei, und die Fastenzeit steht an.

Ich habe irgendwo gelesen, dass sich viele Menschen vornehmen, in der Fastenzeit auf etwas zu verzichten, und auch ich will es so halten. Für dieses Jahr habe ich mir drei Dinge ausgewählt, die ich weglassen will (und zwar auch Sonntags – die Sonntage zählen wohl nicht zu den eigentlichen Fastentagen, aber es wäre mir zu blöde, dann am Sonntag alles wieder zurückzufahren). Zwei davon sind nicht neu, eines dürfte eine neue Erfahrung werden, gewissermaßen. Und alle drei dürften mir gut tun.

  1. Alkohol: Der Verzicht auf Alkohol in der Fastenzeit ist für mich schon normal, und ehrlich gesagt auch nicht besonders schwierig. All zu viele Gelegenheiten gibt es eh nicht in dieser Zeit, und ich trinke ohnehin nicht oft – aber es tut auf jeden Fall gut und ist gesund, also nutze ich die Fastenzeit als gute Gelegenheit.
  2. Facebook: Bis Ostern werde ich Facebook den Rücken kehren. Auch so etwas habe ich schon gemacht, abseits der Fastenzeit. Ich habe aber festgestellt, dass ich viel zu viel Zeit mit FB verbringe, also nutze ich auch hier die Gelegenheit, mich wieder etwas zu entwöhnen. Und im Gegensatz zu meiner letzten Facebook-Pause gilt das diesmal auch für den dienstlichen Gebrauch – sprich: Ich entferne das Lesezeichen, speere die Seite und bin raus. Nur dieses Blog wird weiterposten, weil es automatisch verbunden ist, aber das geht in Ordnung.
  3. Smartphone: Seit zweieinhalb Jahren besitze ich nun ein Smartphone mit Internetzugang, und ich habe festgestellt, dass ich es zuviel in der Hand habe. Geradezu ärgerlich finde ich es, wenn ich mich irgendwie nicht fernhalten kann von dem Gerät. Ich möchte wieder mehr Bücher lesen, Zeit sinnvoller verbringen, als auf einen kleinen Bildschirm zu starren. Daher wird mein Galaxy für die nächsten sechs Wochen eingemottet und abgeschaltet. Telefonisch werde ich weiterhin erreichbar sein – die SIM-Karte kommt in mein Ersatzhandy.

Ich freue mich auf diese Zeit. Ich verspreche mir mehr Ruhe außen und innen; vielleicht werde ich mehr Zeit im Gebet verbringen – das passt zu dieser Zeit und es passt zu meinem jetzigen Weg, der mich langsam zu Gott zurückführt. Wer von meinen Freunden mich erreichen will, kann dies, wie gesagt, weiterhin per Telefon, oder E-Mail tun, oder über andere Programme und Wege, die der PC anbietet. Ich bin nicht aus der Welt, ich konzentriere mich nur etwas mehr aufs Offline-Leben.

Ich werde hier sicher hin und wieder über meine Erfahrungen berichten. Und ich hoffe, dass ich insgesamt lerne, besser ohne diese Dinge auszukommen.

Tag der Wahrheit

Heute ist es soweit – mein erstes Chorkonzert! Ich fühle mich gut, und der Arbeitstag ist kurz, also müßte das gut klappen. Dabei habe ich die Generalprobe nicht einmal mitgemacht, weil ich gestern krank war. War wohl doch zu kalt im Stadion am Sonntag. Egal, ich habe mich gestern gepflegt, viel Ingwertee mit Honig getrunken und auf Besserung gehofft, und die kam glücklicherweise auch.

Und jetzt sitze ich am Schreibtisch, bereite Unterricht für morgen und Donnerstag vor, schlürfe noch einen Ingwertee und fühle mich gut. Alle Ampeln auf grün, würde ich sagen. Ich wünsche meinen Lesern einen guten Tag und eine gute Woche. Drüclt uns die Daumen für heute abend!

Hier mal etwas Werbung in eigener Sache: Ich singe seit Mai im Niederrheinischen Konzertchor, und am 03.02. (Krefeld) und 05.02. (Rheydt) haben wir die ersten Konzerte in diesem Jahr. Wir singen die Messe Nr. 6 Es-Dur D 950 von Franz Schubert, vorher gibt es von den Niederrheinischen Sinfonikern noch Mozarts Sinfonie Nr. 36 C-Dur KV 425 „Linzer“. Gerade für die zweite Vorstellung gibt es offenbar noch allerlei Karten. Also, wenn ihr schöne Musik mögt (die Messe ist echt toll), wäre das vielleicht noch eine schöne Sache.

Mehr Infos und Karten gibt es beim Theater Krefeld/Mönchengladbach.

Na, so richtig gehalten hat der Schnee nicht. Das  heißt, auf den Wiesen im Park liegt noch eine weiße Decke, aber die Temperaturen waren nicht freundlich zur weißen Pracht. Hier vor meiner Tür sind nur noch ein paar Reste in den Blumenrabatten zu erkennen, und vorhin beim Laufen im Bunten Garten waren viele Wege purer Matsch, und der Schnee auf den Wiesen zum Teil ebenso (und ich habe mir tatsächlich nasse Füße geholt).

Das hat vor allem unangenehme Konsequenzen für die nächsten Tage. Erfahrungsgemäß ist das, was im Moment läuft, furchtbar für die Fahrradwege. Schnee, festgetreten, oder die Reste davon, angeschmolzen, draufgeregnet, über Nacht vielleicht wieder gefroren – das Radfahren wird vermutlich erstmal nicht so lustig sein, jedenfalls auf den Wegen, auf denen ich meist fahre – die sind nämlich vermutlich nicht geräumt. Das war auch ein Grund, warum ich heute Laufen war und nicht Radfahren. Aber im Grunde wünsche ich mir jetzt eins von zwei Dingen: Entweder es wird wieder richtig kalt und bleibt eine Weile so (das entspannt die Lage erfahrungsgemäß ein wenig), oder es wird ordentlich warm, so dass die Wege schnell wieder frei sind.

Wie es auch kommt: Morgen, am Montag, habe ich eh keine Zeit, um mit dem Rad nach Hause zu fahren (abgesehen von den Kurzstrecken vom und zum Bahnhof), und bis Dienstag habe ich dann zumindest eine Ahnung, wie es allgemein aussieht. Denn am Dienstag, nach der Lehrerkonferenz, sollten dann die nächsten 20 Kilometer auf der Leeze folgen.

Auf geht’s.

62 Cent

Falls es jemand noch nicht gemerkt hat: Die Post hat wieder die Briefpreise erhöht – auf unhandliche 62 Cent. Ich meinte noch zum Postler, was das für eine krumme Zahl sei. Ja, „alle Jahre wieder“, sagt er tatsächlich.

Irgendwie ist das schon seltsam. So lange ich mich erinnern kann, waren die Preise für einen Brief immer gleich (von der Euro-Umstellung mal abgesehen), und plötzlich hat die Post angefangen, jedes Jahr etwas draufzulegen. Warum so lange Konstanz, und jetzt die dauernden Erhöhungen? Will die Post die 2-Cent-Aufwertmarken vom letzten Jahr weiter nutzbar machen? Ich muss mir jetzt natürlich wieder ein paar anschaffen.

Ein Blick ins Netz verrät mir, dass es mehr Änderunegn gab, als ich dachte, und sogar eine Senkung. Dennoch kaum Änderungen über viele Jahre. Aber man hat als Privakunde ja praktisch keine Wahl – oder?

Edith sagt: Ich habe mal eine Mail an die Post geschrieben und nachgefragt. Mal sehen, was da kommt :)

Der zweite Schnee

Der erste Schnee eines Winters ist ja immer schön – aber diesen Winter war er kaum der Rede wert. Etwas Schnee fiel, er blieb einen Tag liegen, danach waren es nur noch Reste an einigen Ecken. Seitdem gab es Regen, Kälte, aber keinen Schnee. Ich sagte die Tage noch zu einer Freundin, dass ich bezweifelte, dass überhaupt noch welcher kommen würde in diesem Winter.

Irrtum! Vorhin öffnete ich die Rolläden im Schlafzimmer und sah den Schnee fallen, sah Weiß draußen, sah auch Weiß vorne auf der Straße. Wenn ich mich nicht gerade für eine morgendliche Ruderpartie umgezogen hätte, wäre ich vielleicht gleich rausgegangen – so habe ich die Ruderei zuerst erledigt, dabei noch etwas Django Unchained geschaut und mich über den Schnee gefreut, der drau0en weiter fiel und immer noch leise fällt.

Jetzt also ab unter die Dusche und ab nach draußen, bevor der Publikumsansturm am Samstag den Schnee völlig erledigt. Ich hoffe, bei euch schneit es auch – genießt es, solange es hält.

Übrigens: Zum Schnee habe ich schon ein paar Reimwerke in diesem Blog veröffentlicht – vor langer Zeit: